FAQ

Überblick aller Führerscheinklassen

Eine aktuelle Übersicht

AM – Krafträder bis 50 cm³, 45 kmh

A1 – Leichtkrafträder, 125 cm³

A2 – Krafträder bis 34 kW

A – Krafträder über 34 kW

B – Kraftfahrzeuge mit einer Fahrzeugmasse von nicht mehr als 3.500 kg

B mit Code 96 – Fahrzeuge der Klasse mit Anhänger, Zuggesamtmasse max. 4.250 kg

BE – Kombinationen von Kraftfahrzeuge der Klasse B mit Anhänger, Zuggesamtmasse bis 7.000 kg

C1 – Kraftfahrzeuge mit Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg aber nicht mehr als 7.500 kg

C1E – Kombinationen aus C1 Kraftfahrzeuge mit Anhänger, max. Zuggesamtmasse 12.000 kg

C – Kraftfahrzeuge mit einer Gesamtmasse über 7.500 kg

CE – Kombinationen aus Kraftfahrzeugen der Klasse C und Anhängern mit mehr als 750 kg Gewicht

D1 – Kraftfahrzeuge die zur Beförderung von mehr als 8 aber nicht mehr als 16 Personen geeignet sind und eine Gesamtlänge von 8 m haben und einem Anhänger bis 750 kg

D1E – Kombinationen aus Kraftfahrzeuge der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg

D – Kraftfahrzeuge für mehr als 16 Personen und Anhänger mit nicht mehr als 750 kg

DE – Kombinationen aus Kraftfahrzeuge der Klasse D und einem Anhänger mit mehr als 750 kg

L – Zugmaschinen mit höchstens 40 km/h Höchstgeschwindigkeit (mit Anhänger max 25km/h)

T – Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern). Mindestalter: 16 Jahre bei 40 km/h (bbH) und 18 Jahre bei 60 km/h (bbH) Eingeschlossene Klasse: L, AM

Genauere Informationen zum Thema finden Sie auf der offiziellen Homepage vom Deutschen TÜV.

regards

Oliver Reese

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz. Um was es geht.

Um was geht es bei dieser Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz?

Die Weiterbildung gliedert sich in fünf Schulungseinheiten:

1. Fahrdynamik und Sicherheitstechnik: Fahrer lernen hier die Funktion moderner Bremssysteme kennen. Sie werden auch mit der neuen Getriebe- und Antriebstechnik vertraut gemacht. Auf Wunsch können in praktischen Trainings auch Extremsituation simuliert werden.

2. Wirtschaftliches Fahren: Dieser Aspekt wird vor allem Unternehmen interessieren. Es geht um eine Kraftstoff sparende und damit wirtschaftliche Fahrweise, die die Unternehmenskasse und die Umwelt entlastet.

3. Bus-Fahrgastsicherheit / LKW-Ladungssicherheit: Busfahrer erhalten hier wichtige Kenntnisse beispielsweise über neue Sicherheitsausstattungen und praktische Tipps, wie sie sich sicherer im Verkehr bewegen können. LKW-Fahrer lernen hier in Theorie und Praxis, welche enormen physikalischen Kräfte auf ihre Ladung wirken und welche Gefahren dadurch entstehen können. Sie erfahren hier auch, wie sie ihre Ladung wirklich zuverlässig sichern.

4. Rechtliches: Hier können auch Routiniers wichtige Kenntnisse auf dem Feld der Verkehrsregeln auffrischen. Darüber hinaus geht es in diesem Modul um Vorschriften im gewerblichen Personen- oder Güterverkehr – zum Beispiel über Lenk- und Ruhezeiten.

5. Gesundheit & Sicherheit: Fahrer erhalten hier Informationen, wie sie Arbeitsunfälle vermeiden und Stress abbauen können. Sie erfahren hier auch etwas über eine ihrem beruflichen Umfeld angemessene Ernährung. Fahrer lernen hier auch, wie Sie Ihr Unternehmen nach außen angemessen vertreten können. Wer im grenzüberschreitenden Verkehr tätig ist, wird sich für einen weiteren Teil dieses Moduls besonders interessieren – die Frage nämlich, wie er dazu beitragen kann, Kriminalität und Schleusung illegaler Einwanderer vorzubeugen.

regards

Oliver Reese

Wichtiges zum Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Was Fahrer und Unternehmen über die Aus- und Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz wissen müssen.

Man sollte sich rechtzeitig um die ersten Weiterbildungsveranstaltungen kümmern. Sonst kann es am Ende der vom Gesetzgeber gesetzten Fünfjahresfrist dazu kommen, dass alle fünf Module auf einmal absolviert werden müssen, damit der Führerschein gültig bleibt. In kurzer Zeit käme es in diesem Fall zu hohen Kosten und Zeitaufwänden.

Wer seine Weiterbildungsnachweise mit der alle fünf Jahre fälligen Fahrerlaubnisverlängerung einreicht, spart Gebühren beim Amt.

Wer die Weiterbildungen nicht absolviert, riskiert drakonische Bußgelder. Unternehmen, die solche Fahrer einsetzen, müssen mit bis zu 20.000 Euro Strafe rechnen, Fahrer ohne nötige Qualifikation haben bis zu 5.000 Euro zu bezahlen.

regards

Oliver Reese

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Berufseinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Dieser Lehrgang umfasst 188 Unterrichtseinheiten. Das bedeutet einen Zeitaufwand von circa vier Wochen. Alle fünf Jahre müssen darüber hinaus 35 Stunden Weiterbildung nachgewiesen werden – und zwar in Form von mindestens siebenstündigen Tagesseminaren.

Berufseinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Dieser Lehrgang umfasst 188 Unterrichtseinheiten. Das bedeutet einen Zeitaufwand von circa vier Wochen. Alle fünf Jahre müssen darüber hinaus 35 Stunden Weiterbildung nachgewiesen werden – und zwar in Form von mindestens siebenstündigen Tagesseminaren.

regards

Oliver Reese

Weiterbildung nach dem neuen Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Wen geht das an?

Alle Berufskraftfahrer und in diesem Gewerbe aktiven Unternehmen. Busfahrer müssen neben dem Führerschein bereits seit 2008 besondere, mit ihrer Tätigkeit verbundene Fähigkeiten und Kenntnisse nachweisen. Für LKW-Fahrer gilt dies ab 2009. Neueinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Auch Routiniers müssen sich jährlich weiterbilden.

So will der Gesetzgeber für mehr Sicherheit im Straßen-verkehr sorgen und auch die Umwelt schonen. Denn
Fahrer lernen hier auch, Energie zu sparen.

regards

Oliver Reese

Führerscheinerwerb mit Handycap

Welcher Weg sollte hier beschritten werden?

Seit Firmengründung im Jahr 1946 hat die Handycapausbildung in unserem Ausbildungsbetrieb einen besonderen Stellenwert. Moderne Schulungsfahrzeuge mit technisch ausgefeilten Umbauten helfen viele Arten von Handycaps zu kompensieren und geben somit den Probanden die Möglichkeit am Straßenverkehr teilzunehmen und somit an Lebensqualität zurückzugewinnen.

Das Wichtigste zuerst !

Die finanzielle Hilfe von Kostenträgern

Die Grundlagen hierfür regelt die Kraftfahrzeug-Hilfeverordnung (KfzHV vom 30.9.1991) oder das Sozialhilferecht. Kostenträger können dann zum Beispiel die Agentur für Arbeit, die BfA und die LVA sein. Handelt es sich um Arbeitsunfälle, ist die zuständige Berufsgenossenschaft zuständig.

Ist die finanzielle Seite seitens der Kostenträger geklärt, kann der Führerscheinantrag gestellt werden. Hier wird Ihnen eine Fahrschule, die über Fachkompetens in der Handycapausbildung verfügt, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dem Führerscheinantrag muss ein prositives fachärztliches Gutachten bezogen auf die Kraftfahreignung in Anlehnung an die Schriftenreihe der BAST beigefügt werden.

Beim Beratungstermin in der Fahrschule wird im Vorfeld durch ein Probesitzen, unterstützt durch entsprechende „Trockenübungen“ wie z.B. Erreichbarkeit des Lenkrads und der anderen Bedienteile festgelegt, welche Hilfemittel zum Einsatz kommen müssen.

Dies muss dann später durch einen amtlichen Sachverständigen bei  einer Begutachtungsfahrt geprüft und in einem Gutachten festgelegt werden. Nun  kann die theoretische Ausbildung abgeschlossen werden.

Im Anschluss folgt nun die praktische Ausbildung. In unserer Fahrschule haben Probanden den großen Vorteil, die ersten Fahrstunden auf unserem hauseigenen Verkehrsübungsplatz in aller Ruhe ohne jegliche Fremdeinwirkung durchzuführen.

Wenn der sichere Umgang mit dem umgerüsteten Fahrzeug gewährleistet ist, geht es dann in den Realverkehr.

Anwärter, die bereits über einen Führerschein verfügen, sind verpflichtet körperliche Verschlechterungen(spätere Handycaps) beim Straßenverkehrsamt zu melden. Sie laufen sonst Gefahr im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls den Versicherungsschutz zu verlieren.

Auch hier muss der Meldung ein medizinisches Gutachten in Bezug auf die Kraftfahrtauglichkeit (nach Richtlinie der BAST) beigefügt werden.

Anschließend folgt die Vorbereitung auf die Fahrprobe zur Festlegung der technischen Hilfsmittel bzw. Umrüstung durch den amtlichen Sachverständigen. Diese können an hand von Sclüsselzahlen im neuen Führerschein eingetragen werden.

Jetzt steht der Teilnahme am Straßenverkehrs nichts mehr im Wege.

Seit Anfang 2011 steht neben dem Fahrzeug für die Handycapschulung der Klasse B nun auch ein Fahrzeug für die Klassen C und CE bereit. Es gibt Fahrerinnen und Fahrer, die die Fahrerlaubnis Klasse C oder CE besitzen die Möglichkeit, bei Verlust des rechten oder linken Beins wieder in den Beruf des Kraftfahrers zurückzukehren oder sogar den Berufs des Kraftfahrers zu erwerben.

Unter gewissen behördlichen Voraussetzungen ist dies auch für Busfahrer bei einer Wiedereingliederung in den Beruf möglich.

regards

Oliver Reese

Begleitetes Fahren mit 17

Ab wechem Lebensjahr kann ich den PKW-Führerschein anfangen?

Seit Anfang 2011 ist „Begleitetes Fahren mit 17“ in die FeV übernommen worden. Die Ergebnisse des Modellversuchs können als vollen Erfolg gewertet werden. Wie und wann kann ich mich für den Führerschein mit 17 anmelden?

Ca. ein halbes Jahr vor Vollendung des 17ten Lebensjahres kann ich den Antrag beim Straßenverkehrsamt stellen. Hierzu muß ich eine oder mehrere Begleitpersonen nennen.

Diese muß das 30. Lebensjahr vollendet haben, seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis Klasse B sein, und mit nicht mehr als 3 Punkten im Verkehrszentralregister Flensburg belastet sein.

Die begleitende Person darf den Inhaber einer Prüfbescheinigung nach Absatz 3 nicht begleiten, wenn sie 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut hat.

Für jede Begleitperson die Eingetragen werden soll, ist beim zuständigen Straßenverkehrsamt eine Gebühr zu entrichten. Des Weiteren erfolgt die Ausbildung nach den gleichen gesetzlichen Vorgaben wie bei einer B-Ausbildung mit 18 Jahren.

regards

Oliver Reese

Förderung von Ausbildungen durch die Agentur für Arbeit

Welche Schritte sind einzuschlagen?

link-bfaUm eine reguläre Chance zu haben seine Umschulung durch die Agentur für Arbeit gefördert zu bekommen ist es sehr hilfreich einen Jobzusage eines Unternehmens zu haben. Diese sollte dem zuständigen Berater beim Job-Center vorgelegt werden.

Wenn dieser eine Umschulung oder Ausbildung befürwortet wird dies durch die Ausstellung eines Bildungsgutscheines bestätigt. Hiermit geht man zu einer Schulungsstätte, die diese Ausbildung anbietet und hierfür zertifiziert ist.“Zugelassener Bildungsträger nach AZAV §10“

Der Bildungsgutschein ist für einen Zeitraum befristet. Innerhalb des angegebenen Zeitraumes, in der Regel 3 Monate, muss dieser ausgefüllt vom Bildungsträger bei der Agentur für Arbeit wieder abgegeben werden.

Nun kann die Maßnahme durchgeführt werden.

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Oliver Reese

Überblick aller Führerscheinklassen

Eine aktuelle Übersicht

AM – Krafträder bis 50 cm³, 45 kmh

A1 – Leichtkrafträder, 125 cm³

A2 – Krafträder bis 34 kW

A – Krafträder über 34 kW

B – Kraftfahrzeuge mit einer Fahrzeugmasse von nicht mehr als 3.500 kg

B mit Code 96 – Fahrzeuge der Klasse mit Anhänger, Zuggesamtmasse max. 4.250 kg

BE – Kombinationen von Kraftfahrzeuge der Klasse B mit Anhänger, Zuggesamtmasse bis 7.000 kg

C1 – Kraftfahrzeuge mit Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg aber nicht mehr als 7.500 kg

C1E – Kombinationen aus C1 Kraftfahrzeuge mit Anhänger, max. Zuggesamtmasse 12.000 kg

C – Kraftfahrzeuge mit einer Gesamtmasse über 7.500 kg

CE – Kombinationen aus Kraftfahrzeugen der Klasse C und Anhängern mit mehr als 750 kg Gewicht

D1 – Kraftfahrzeuge die zur Beförderung von mehr als 8 aber nicht mehr als 16 Personen geeignet sind und eine Gesamtlänge von 8 m haben und einem Anhänger bis 750 kg

D1E – Kombinationen aus Kraftfahrzeuge der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg

D – Kraftfahrzeuge für mehr als 16 Personen und Anhänger mit nicht mehr als 750 kg

DE – Kombinationen aus Kraftfahrzeuge der Klasse D und einem Anhänger mit mehr als 750 kg

L – Zugmaschinen mit höchstens 40 km/h Höchstgeschwindigkeit (mit Anhänger max 25km/h)

T – Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern). Mindestalter: 16 Jahre bei 40 km/h (bbH) und 18 Jahre bei 60 km/h (bbH) Eingeschlossene Klasse: L, AM

Genauere Informationen zum Thema finden Sie auf der offiziellen Homepage vom Deutschen TÜV.

regards

Oliver Reese

Führerscheinerwerb mit Handycap

Welcher Weg sollte hier beschritten werden?

Seit Firmengründung im Jahr 1946 hat die Handycapausbildung in unserem Ausbildungsbetrieb einen besonderen Stellenwert. Moderne Schulungsfahrzeuge mit technisch ausgefeilten Umbauten helfen viele Arten von Handycaps zu kompensieren und geben somit den Probanden die Möglichkeit am Straßenverkehr teilzunehmen und somit an Lebensqualität zurückzugewinnen.

Das Wichtigste zuerst !

Die finanzielle Hilfe von Kostenträgern

Die Grundlagen hierfür regelt die Kraftfahrzeug-Hilfeverordnung (KfzHV vom 30.9.1991) oder das Sozialhilferecht. Kostenträger können dann zum Beispiel die Agentur für Arbeit, die BfA und die LVA sein. Handelt es sich um Arbeitsunfälle, ist die zuständige Berufsgenossenschaft zuständig.

Ist die finanzielle Seite seitens der Kostenträger geklärt, kann der Führerscheinantrag gestellt werden. Hier wird Ihnen eine Fahrschule, die über Fachkompetens in der Handycapausbildung verfügt, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dem Führerscheinantrag muss ein prositives fachärztliches Gutachten bezogen auf die Kraftfahreignung in Anlehnung an die Schriftenreihe der BAST beigefügt werden.

Beim Beratungstermin in der Fahrschule wird im Vorfeld durch ein Probesitzen, unterstützt durch entsprechende „Trockenübungen“ wie z.B. Erreichbarkeit des Lenkrads und der anderen Bedienteile festgelegt, welche Hilfemittel zum Einsatz kommen müssen.

Dies muss dann später durch einen amtlichen Sachverständigen bei  einer Begutachtungsfahrt geprüft und in einem Gutachten festgelegt werden. Nun  kann die theoretische Ausbildung abgeschlossen werden.

Im Anschluss folgt nun die praktische Ausbildung. In unserer Fahrschule haben Probanden den großen Vorteil, die ersten Fahrstunden auf unserem hauseigenen Verkehrsübungsplatz in aller Ruhe ohne jegliche Fremdeinwirkung durchzuführen.

Wenn der sichere Umgang mit dem umgerüsteten Fahrzeug gewährleistet ist, geht es dann in den Realverkehr.

Anwärter, die bereits über einen Führerschein verfügen, sind verpflichtet körperliche Verschlechterungen(spätere Handycaps) beim Straßenverkehrsamt zu melden. Sie laufen sonst Gefahr im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls den Versicherungsschutz zu verlieren.

Auch hier muss der Meldung ein medizinisches Gutachten in Bezug auf die Kraftfahrtauglichkeit (nach Richtlinie der BAST) beigefügt werden.

Anschließend folgt die Vorbereitung auf die Fahrprobe zur Festlegung der technischen Hilfsmittel bzw. Umrüstung durch den amtlichen Sachverständigen. Diese können an hand von Sclüsselzahlen im neuen Führerschein eingetragen werden.

Jetzt steht der Teilnahme am Straßenverkehrs nichts mehr im Wege.

Seit Anfang 2011 steht neben dem Fahrzeug für die Handycapschulung der Klasse B nun auch ein Fahrzeug für die Klassen C und CE bereit. Es gibt Fahrerinnen und Fahrer, die die Fahrerlaubnis Klasse C oder CE besitzen die Möglichkeit, bei Verlust des rechten oder linken Beins wieder in den Beruf des Kraftfahrers zurückzukehren oder sogar den Berufs des Kraftfahrers zu erwerben.

Unter gewissen behördlichen Voraussetzungen ist dies auch für Busfahrer bei einer Wiedereingliederung in den Beruf möglich.

regards

Oliver Reese

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz. Um was es geht.

Um was geht es bei dieser Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz?

Die Weiterbildung gliedert sich in fünf Schulungseinheiten:

1. Fahrdynamik und Sicherheitstechnik: Fahrer lernen hier die Funktion moderner Bremssysteme kennen. Sie werden auch mit der neuen Getriebe- und Antriebstechnik vertraut gemacht. Auf Wunsch können in praktischen Trainings auch Extremsituation simuliert werden.

2. Wirtschaftliches Fahren: Dieser Aspekt wird vor allem Unternehmen interessieren. Es geht um eine Kraftstoff sparende und damit wirtschaftliche Fahrweise, die die Unternehmenskasse und die Umwelt entlastet.

3. Bus-Fahrgastsicherheit / LKW-Ladungssicherheit: Busfahrer erhalten hier wichtige Kenntnisse beispielsweise über neue Sicherheitsausstattungen und praktische Tipps, wie sie sich sicherer im Verkehr bewegen können. LKW-Fahrer lernen hier in Theorie und Praxis, welche enormen physikalischen Kräfte auf ihre Ladung wirken und welche Gefahren dadurch entstehen können. Sie erfahren hier auch, wie sie ihre Ladung wirklich zuverlässig sichern.

4. Rechtliches: Hier können auch Routiniers wichtige Kenntnisse auf dem Feld der Verkehrsregeln auffrischen. Darüber hinaus geht es in diesem Modul um Vorschriften im gewerblichen Personen- oder Güterverkehr – zum Beispiel über Lenk- und Ruhezeiten.

5. Gesundheit & Sicherheit: Fahrer erhalten hier Informationen, wie sie Arbeitsunfälle vermeiden und Stress abbauen können. Sie erfahren hier auch etwas über eine ihrem beruflichen Umfeld angemessene Ernährung. Fahrer lernen hier auch, wie Sie Ihr Unternehmen nach außen angemessen vertreten können. Wer im grenzüberschreitenden Verkehr tätig ist, wird sich für einen weiteren Teil dieses Moduls besonders interessieren – die Frage nämlich, wie er dazu beitragen kann, Kriminalität und Schleusung illegaler Einwanderer vorzubeugen.

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Oliver Reese

Wichtiges zum Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Was Fahrer und Unternehmen über die Aus- und Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz wissen müssen.

Man sollte sich rechtzeitig um die ersten Weiterbildungsveranstaltungen kümmern. Sonst kann es am Ende der vom Gesetzgeber gesetzten Fünfjahresfrist dazu kommen, dass alle fünf Module auf einmal absolviert werden müssen, damit der Führerschein gültig bleibt. In kurzer Zeit käme es in diesem Fall zu hohen Kosten und Zeitaufwänden.

Wer seine Weiterbildungsnachweise mit der alle fünf Jahre fälligen Fahrerlaubnisverlängerung einreicht, spart Gebühren beim Amt.

Wer die Weiterbildungen nicht absolviert, riskiert drakonische Bußgelder. Unternehmen, die solche Fahrer einsetzen, müssen mit bis zu 20.000 Euro Strafe rechnen, Fahrer ohne nötige Qualifikation haben bis zu 5.000 Euro zu bezahlen.

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Oliver Reese

Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Berufseinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Dieser Lehrgang umfasst 188 Unterrichtseinheiten. Das bedeutet einen Zeitaufwand von circa vier Wochen. Alle fünf Jahre müssen darüber hinaus 35 Stunden Weiterbildung nachgewiesen werden – und zwar in Form von mindestens siebenstündigen Tagesseminaren.

Berufseinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Dieser Lehrgang umfasst 188 Unterrichtseinheiten. Das bedeutet einen Zeitaufwand von circa vier Wochen. Alle fünf Jahre müssen darüber hinaus 35 Stunden Weiterbildung nachgewiesen werden – und zwar in Form von mindestens siebenstündigen Tagesseminaren.

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Oliver Reese

Weiterbildung nach dem neuen Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Wen geht das an?

Alle Berufskraftfahrer und in diesem Gewerbe aktiven Unternehmen. Busfahrer müssen neben dem Führerschein bereits seit 2008 besondere, mit ihrer Tätigkeit verbundene Fähigkeiten und Kenntnisse nachweisen. Für LKW-Fahrer gilt dies ab 2009. Neueinsteiger müssen eine Grundqualifikation erwerben. Auch Routiniers müssen sich jährlich weiterbilden.

So will der Gesetzgeber für mehr Sicherheit im Straßen-verkehr sorgen und auch die Umwelt schonen. Denn
Fahrer lernen hier auch, Energie zu sparen.

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Oliver Reese

Förderung von Ausbildungen durch die Agentur für Arbeit

Welche Schritte sind einzuschlagen?

link-bfaUm eine reguläre Chance zu haben seine Umschulung durch die Agentur für Arbeit gefördert zu bekommen ist es sehr hilfreich einen Jobzusage eines Unternehmens zu haben. Diese sollte dem zuständigen Berater beim Job-Center vorgelegt werden.

Wenn dieser eine Umschulung oder Ausbildung befürwortet wird dies durch die Ausstellung eines Bildungsgutscheines bestätigt. Hiermit geht man zu einer Schulungsstätte, die diese Ausbildung anbietet und hierfür zertifiziert ist.“Zugelassener Bildungsträger nach AZAV §10“

Der Bildungsgutschein ist für einen Zeitraum befristet. Innerhalb des angegebenen Zeitraumes, in der Regel 3 Monate, muss dieser ausgefüllt vom Bildungsträger bei der Agentur für Arbeit wieder abgegeben werden.

Nun kann die Maßnahme durchgeführt werden.

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Oliver Reese

Begleitetes Fahren mit 17

Ab wechem Lebensjahr kann ich den PKW-Führerschein anfangen?

Seit Anfang 2011 ist „Begleitetes Fahren mit 17“ in die FeV übernommen worden. Die Ergebnisse des Modellversuchs können als vollen Erfolg gewertet werden. Wie und wann kann ich mich für den Führerschein mit 17 anmelden?

Ca. ein halbes Jahr vor Vollendung des 17ten Lebensjahres kann ich den Antrag beim Straßenverkehrsamt stellen. Hierzu muß ich eine oder mehrere Begleitpersonen nennen.

Diese muß das 30. Lebensjahr vollendet haben, seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis Klasse B sein, und mit nicht mehr als 3 Punkten im Verkehrszentralregister Flensburg belastet sein.

Die begleitende Person darf den Inhaber einer Prüfbescheinigung nach Absatz 3 nicht begleiten, wenn sie 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut hat.

Für jede Begleitperson die Eingetragen werden soll, ist beim zuständigen Straßenverkehrsamt eine Gebühr zu entrichten. Des Weiteren erfolgt die Ausbildung nach den gleichen gesetzlichen Vorgaben wie bei einer B-Ausbildung mit 18 Jahren.

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Oliver Reese